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Sinn im Job finden

Sinn im Beruf finden

Eigen-Sinn macht Sinn

Im Spiegel des Wassers erkennt man sein Gesicht, und im Spiegel seiner Gedanken erkennt der Mensch sich selbst.

 Sprüche Salomos

Mit dieser Wasser-trinken-und-Sinn-suchen-Achtsamkeits-Übung bringst Du mehr

  • Gelassenheit,
  • Sinn und
  • Wohlbefinden in Deinen beruflichen Alltag.

Diese Übung hilft Dir dabei, verschiedene wichtige Aspekte unter einen Hut zu bringen, indem du das regelmäßige Trinken von Wasser während des Arbeitstages dazu nutzt, kurz innezuhalten und Dir gleichzeitig eine Frage zu beantworten:

Macht das, was ich gerade tue, Sinn für mich?

Nicht erschrecken: Achtsamkeit heißt nicht, dass Du Dich im Lotussitz auf Deinen Schreibtisch hockst und erst einmal eine Runde meditierst.

Kleiner Einschub: Einige wissen, dass ich seit vielen Jahren Vipassana praktiziere,zugegebenermaßen mit wechselhafter Intensität. Infos dazu gibt es hier: https://www.dhamma.org/deund hier ein, wie ich finde, gutes Buch für den ersten Überblick:https://amzn.to/2Vp1ACi Die Kunst des Lebens: Vipassana-Meditation nach S.N. Goenka (Affiliate-Link)

Achtsamkeit ist leider zu einem inflationär gebrauchten, ja fast schon missbrauchten, Begriff geworden.

Ich persönlich mag die Idee von gleichmütiger Betrachtung/Beobachtung.

Gleichmütig im Sinne von: Ich nehme wahr, ohne zu bewerten und ohne Sensationen (subjektive körperliche Empfindung, Gefühlsempfindung) zu benennen und ohne sie herbeiführen oder vermeiden zu wollen.

Bei der Übung geht es allerdings sehr wohl darum, die achtsam wahrgenommen Körpersignale (somatischen Marker), Gefühle und Emotionen in Bezug auf den Sinn Deiner Tätigkeit zu benennen und bewerten.

Nicht bewerten im Sinne von richtig oder falsch, gut oder böse/schlecht.

Achtsamkeit hat in diesem Falle folgende Konnotation:

  1. Schritt: Wir machen uns etwas, das unbewusst in uns abläuft, bewusst durch Beobachtung.
  2. Schritt: Wir bewerten, das heißt: Wir ziehen einen Schluss daraus, indem wir feststellen, wie sich das Beobachtete auf uns auswirkt.

Es folgt ein kleiner Exkurs zum Thema Sinn.

Was bedeutet eigentlich Sinn? Wie/wann entsteht Sinn? Wann macht für mich etwas Sinn?

Sinn ist ein vieldeutiges Wort.

Sinn – sinnig – sinnvoll – sinnieren – sinngeleitet – Sinngehalt – Unsinn – unsinnig – sinnfrei – eigensinnig

Ohne Sinn und Verstand – sinn- und zwecklos – das geht mir nicht aus dem Sinn – danach steht mir der Sinn

Sinn des Lebens – vom Sinn der Arbeit – eine sinnstiftende berufliche Tätigkeit – der Sinn von Sinn

Wenn Du diese Begriffe auf Dich wirken lässt, welche Bedeutungen kommen Dir über Sinn in den Sinn?

Der mögliche Sinn oder Unsinn des Lebens oder einer (beruflichen) Tätigkeit hängt, wie so vieles, davon ab, wie ganz persönlich ich den (Un-)Sinn in meinem Sinne definierte, bewerte, interpretiere, messe.

Und meine Einschätzung über den Sinngehalt von etwas ist wiederum von verschiedenen Kriterien abhängig, z. B. wie glücklich und (sinn)erfüllt ich mich gerade ansonsten im meinem Leben fühle.

Sinn (und damit sinnvolle Arbeit) existiert also nicht per se.

  • Sinn entsteht, wie Schönheit, im Auge des Betrachters.
  • Sinn als Herzensangelegenheit lässt sich in Beziehungen finden, zu anderen Menschen und auch zu sich selbst.
  • Sinn hat auch eine kognitive Dimension und zeigt sich im Mindset, in Gedanken, Überzeugungen und Werten.
  • Und Sinn zeigt sich, auch für andere Menschen, durch Verhalten und Engagement.
  • Wir geben unseren beruflichen Tätigkeiten und allen anderen Handlungen erst den Sinn.
  • Eigensinnig kreieren wir unseren eigenen Sinn.

Aus Obigem lassen sich als Synonyme und verwandte Begriffe ableiten:

Bedeutung, Inhalt, Wert, Nutzen, Zweck, Ziel, Freude.

Wir bezeichnen etwas als sinnvoll, wenn es (uns) etwas bedeutet, uns oder anderen Nutzen bringt, einen Zweck erfüllt oder hilft, ein Ziel zu erreichen.

Und wir wünschen uns oft eine berufliche Tätigkeit, die Sinn stiftet.

Und auch, wenn ich den Begriff sinnstiftende Arbeit selbst benutze:


Der Job kann den Sinn nicht stiften, das müssen wir selbst tun.

Folgende Fragen bei der Wasser-Trink-Übung können Dir dabei helfen:

  • Nährt mich die aktuellen Situation gerade gut oder nicht?
  • Fühle ich mich mit dem, was ich im Moment tue, angenehm oder unangenehm?
  • Erfüllt die Tätigkeit mich oder laugt sie mich aus?
  • Ist das, was ich denke positiv, ressourcenvoll und unterstützend oder negativ, blockierend und zieht mich runter?
  • Stimmt mich der Moment froh oder verdrießlich?
  • Macht mich die Aufgabe zufrieden, entspricht sie meinen Fähigkeiten, Werten und Interessen oder geht nichts in mir damit in Resonanz?
  • Motiviert der Arbeitsauftrag mich oder arbeite ich das stumpf ab?
  • Kenne ich die Hintergründe für diesen Arbeitsauftrag oder frage ich mich nach dem Sinn, weil mir Informationen fehlen?
  • Ist das nützlich oder sinnvoll für mich – oder eine andere Person – oder nicht?

Vielleicht entdeckst Du mehr Sinn in Deinen Tätigkeiten, als Dir bewusst ist.

Es kann auch sein, dass Du feststellst, dass es Dir in Deinem Job an Sinn mangelt. Und das ist dann auch ein nützliches Ergebnis.

Wie immer ist auch hier der eigene Blickwinkel entscheidend – für Sinn und daraus resultierende Motivation.


Die Geschichte von den drei Steinmetzen ist Dir vielleicht bekannt:

Drei Steinmetze sind auf einer Baustelle damit beschäftigt, Steinblöcke zu hauen.
Alle drei werden gefragt: "Was machen Sie da?"

Der erste antwortet unbeteiligt: "Das sieht man doch, Steine behauen."

Der zweite überlegt: "Ja, was tue ich? Ich behaue Steine, dadurch verdiene ich mein Brot und ernähre meine Familie."

Der der dritte antwortet lächelnd: "Ich baue an einem Dom!"

Ich hätte auch drei Antworten dieser Art für meinen Job als Arbeitsvermittlerin im Coaching Center:

  1. Ich korrigiere Schreibfehler in Bewerbungen.
  2. Ich schreibe Bewerbungen für andere Leute und verdiene damit mein Geld.
  3. Ich helfe Menschen dabei, eine neue Beschäftigung zu finden, damit sie ihr Leben wieder unabhängig und selbstverantwortlich gestalten können.

Was wären Deine 3 Antworten?


Wann ist Diese Übung für Dich geeignet?

Wenn Du

  • dazu neigst, bei Stress und Arbeitsspitzen ohne Pause durchzuarbeiten und Du dabei das Essen und Trinken vergisst.
  • Dich am Ende eines mit Aktivitäten voll gepackten Arbeitstages manchmal fragst:
    Was habe ich heute eigentlich den ganzen Tag gemacht?
  • das unbestimmte Gefühl hast, dass Du nur noch lauter Aufgaben stumpf abarbeitest, die für Dich weder Sinn noch Spaß machen, und die Dich weder herausfordern noch interessieren.
  • das Gefühl hast, dass ein permanentes Erschöpfungs- und Überforderungsgefühl auf Dir lastet.
  • auf dem Weg bist, roboterartig zu funktionieren und Dich und Deine Bedürfnisse schon nicht mehr spüren kannst.
Warum die Verknüpfung mit dem Wassertrinken?
  • Ausreichend trinken, kurze Pausen und Selbstreflexion sind gesund.
  • In Kombination mit einer Trinkuhr, die auch im Sinne einer betrieblichen Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz begrüßt werden müsste, kannst Du sicher sein, dass Du Deine Portion Wasser und Deine Portion Selbstreflexion nicht vergisst.

Hier 2 Links mit weiteren Infos zu Trink-Apps:

https://www.microsoft.com/de-de/p/water-drink-reminder-hydration-and-water-tracker/9ntwmf7ft531?activetab=pivot:overviewtab

https://www.turn-on.de/article/prost-diese-7-trink-apps-erinnern-dich-daran-genug-wasser-zu-trinken-425950?from=https://www.google.com/

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