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Glaubenssätze sind wie Schimmel in der Obstkiste

Wie Du Glaubenssätze mit Werten auflösen kannst und Dich nie wieder über andere Menschen aufregen musst.

Oder: Werden Werte überbewertet? 

In 9 Schritten blockierende und hinderliche Glaubenssätze mit Hilfe Deiner Werte löschen oder transformieren.

  • Indem Du Deine Werte, die Deinen Glaubenssätzen zugrunde liegen, aufspürst, 
  • Du die Allgemeingültigkeit Deiner Werte hinterfragst und 
  • Deinen wertebasierten Glaubenssatz so umformulierst, dass er unterstützend für Dich wirken kann. 

Der Stein des Anstoßes, oder: Wie es begann

Wer das überspringen will, kann gleich bei: Wie hängen Werte und Glaubenssätze zusammen? weiterlesen. 

Eigentlich wollte ich mit einem anderen Artikel starten.

Und dann passierte es:

Es traf mich mit voller Wucht, obwohl

  • ich durchaus in der Lage bin und mich auch bewusst dazu entschieden habe, Vieles an mir abregnen zu lassen, wie Wasser an einem Pudel.
  • ich weiß, dass die Bemerkungen, die an mich in meiner beruflichen Rolle als Arbeitsvermittlerin gerichtet werden, sich nicht an mich als Person richten.
  • ich mich entschieden habe, jedes Verhalten meines Gegenübers als Strategie, das eigene Leben zu meistern, anzuerkennen.

Lügen sind Bewältigungsstrategien

Mit Lügen als Bewältigungsstrategie kann ich inzwischen umgehen.

Der kreative, eigene Blick auf Tatsachen.

Flunkereien, um besser dazustehen.

Kein Thema.

Ich erwarte nicht, dass man mir den Wert „Ehrlichkeit“ im Job entgegenbringt.
 

Doch über diese Wortwahl in einer Notiz an mich konnte ich einfach nicht hinwegsehen.

Was für eine Frechheit.

Wie unverschämt.

Ich reiße mir ein Bein aus und muss mich so dumm anmachen lassen?

Habe ich das eigentlich nötig?

Ich kochte. Ich schäumte. Ich regte mich auf.

Und ich führte ein Telefonat mit der Person, die den Zettel zu verantworten hatte.

Ich war freundlich.

Ich schilderte die Tatsachen.

Ich schilderte meine Verletzung und dass ich die Bemerkung aus meiner Sicht nicht verdient hätte.

Ich schilderte, wie ich mir die weitere Zusammenarbeit wünschte.

Und:

Ich traf auf Einsehen und Verständnis.

Eigentlich wollten wir beide dasselbe, und ich behaupte:

Jeder Mensch möchte mit Freundlichkeit und Höflichkeit, vielleicht sogar mit Respekt, behandelt werden.

Nur die Formulierung war ungünstig gewählt und hatte mich auf dem falschen Fuß erwischt.

Klar, das hat mit Kommunikation zu tun.

Und damit, wie essentiell manche Werte für mich sind.

Und mit Glaubenssätzen, die ich zu Werten habe.

Wie hängen Werte und Glaubenssätze zusammen?

Werte sind hierarchisch höher angesiedelt als Glaubenssätze und zu einem Wert kann ich mehrere Glaubenssätze haben.

  • Beide dienen als Normen, Regeln, Richtlinien dafür, wie die Welt funktionieren sollte.
  • Beide sind handlungsleitend und geben unserem Leben Richtung.
  • Sie sind identitätsbildend und werden geprägt durch Ereignisse, Erfahrungen und unsere Gedanken darüber.

Was sind Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind Sätze, die ich glaube.

  • Über mich.
  • Über meine Eigenschaften und (Un-)Fähigkeiten.
  • Über meine Chancen.
  • Über andere Menschen.
  • Über die Beziehungen zu meinen Eltern, meinen Kindern, meiner Partnerin, meinem Partner, meinem Chef, meinen KollegInnen …
  • Über Zusammenhänge.
  • Über die Welt.
  • Über das Leben.
  • Über Krankheit und Gesundheit.
  • Über beruflichen Erfolg.

Ich glaube das, weil ich z. B. ein entsprechendes Referenzerlebnis hatte, das mich geprägt hat.

Ich habe eine Erfahrung oder mehrere Erfahrungen gemacht und dadurch ist diese Annahme, dieser Glaube, entstanden und hat sich mit der Zeit etabliert:

Weil, wie wir wissen, das Unbewusste dann nach Bestätigungen für das, was wir glauben, sucht.

Glaubenssätze helfen mir bei der eigenen Identitätsfindung und der Orientierung in der Welt.

In manchen Kreisen werden Aussagen, die nicht in das eigene Weltbild passen und daher den eigenen Glaubenssätzen widersprechen, gerne mit „Das ist ja auch nur ein Glaubenssatz.“ gerügt.
Darauf kann man trefflich antworten: „Das ist ja auch nur ein Glaubenssatz.“

Einen Glaubenssatz zu haben, ist an sich weder gut noch schlecht.

Die Frage ist:
Ist der Satz, an den ich glaube, für mich hinderlich oder förderlich?

„Glaube versetzt Berge.“ lautet ein Glaubenssatz.
Diese Annahme setzt einen Growth-Mindset-Glauben voraus:

Wir sollten Glaubenssätze kultivieren, die auf Möglichkeiten, Wachstum und Entwicklung zielen.

Beispiele für mögliche Glaubenssätze über mich selbst:
 „Ich kann alles schaffen, was ich mir vornehme.“
„Ich bin kompetent.“
„Das Leben meint es gut mit mir.“

Ein Fixed-Mindset-Glaubenssatz lautet z. B.:
„Ich bin zu klein/alt/dumm/untalentiert, um das zu schaffen.“
„Ich bin ein Pechvogel.“
„Das macht man nicht.“
Dieser Glaube basiert auf starrem Regeldenken und versetzt Berge nicht, sondern zementiert sie noch zusätzlich ein, damit sie am Platz bleiben. 

Ich lasse an dieser Stelle außer Acht, dass Menschen, die ihre Opferrolle hegen und pflegen, sich in diesen Sätzen sonnen, weil sie daraus einen Nutzen ziehen. Sie wollen sich derartiger Überzeugungen nicht entledigen.  

Nehmen wir an dieser Stelle an, dass wir hinderliche Glaubenssätze verändern wollen.

Weil wir das Gefühl haben, dass sie vielleicht früher einmal gepasst haben.

Inzwischen haben sie ihre Gültigkeit verloren.

Es  ist Zeit, ein Update aufzuspielen.

Glaubenssätze sind also Vorannahmen/Vorurteile, nach denen wir die Welt einordnen.

Das schafft Sicherheit und spart Energie und Zeit – müssen wir doch nicht über Alles neu nachdenken und können nach altem Schema F automatisiert (re-)agieren.

So können Glaubenssätze sich, manchmal unbemerkt, verfestigen und sogar verselbstständigen.

Plötzlich wenden wir sie nicht nur auf die Situationen an, die zu der ehemals prägenden Situation passen, sondern auch auf andere Ereignisse.

Sie mutieren vom Glauben zur umfassenden Überzeugung.

Nützlich bei unterstützenden Glaubenssätzen.

Fatal bei hinderlichen Glaubenssätzen.

Wenn wir unsere bremsenden Glaubenssätze nicht hinterfragen, breiten sie sich aus, wie Schimmel in der Obstkiste.

Und dann glauben wir, gar nichts zu können, keine Freude verdient zu haben, von Allen ungeliebt zu sein etc.

Diese Überzeugung ist nicht nur eine rein gedankliche.
Sie schlägt sich auch körperlich nieder.
Schwingt sich ein in die Zellen.
Beeinflusst die Art und Weise, wie genetisches Potenzial entfaltet wird.

Die gute Nachricht: Wir können diesen Prozess auch bewusst unterbrechen und verändern.

Indem wir uns fragen:

Welcher Wert steckt hinter diesem Glaubenssatz?

Was bedeutet dieser Wert für mich?

Und ist das wirklich mein Wert oder habe ich den unkritisch übernommen?

Das lässt sich herausfinden, indem der hinderliche oder blockierende Glaubenssatz umformuliert wird, um dem Kern auf den Grund zu gehen.

Ein Beispiel: 

„Ich bin zu alt, um zu studieren.“

War heißt das genau?

„Man sollte jung sein, um zu studieren.“

„Nur junge Menschen studieren.“

„Junge Menschen lernen besser als alte.“

„Ein Studium lohnt sich nur für junge Menschen.“

„Ältere Menschen sind es nicht mehr wert, dass sie etwas dazu lernen.“

„Bildung ist nur etwas für die jüngere Generation.“

„Ältere Menschen sind dumm.“ …

Unabhängig davon, dass davon nichts wahr ist, stellt sich nun die Frage:

Welche Werte sind möglicherweise im Spiel,
wenn es um Jugendlichkeit/Jugend als gedachte Zugangsvoraussetzung für ein Studium geht?

Das könnten z. B. sein:

  • Bildung,
  • Lernbereitschaft,
  • Interesse,
  • Begeisterung,
  • Fleiß,
  • Durchhaltevermögen,
  • Wachstum,
  • Klugheit,
  • Disziplin,
  • Erfolg,
  • Zielstrebigkeit,
  • Dynamik,
  • Agilität,
  • Entwicklung …

Ergänze gerne weitere Werte, die Dir einfallen.

Und sicher fällt dir auf, dass diese Werte nicht an Jugend/Jugendlichkeit gebunden sind, sondern von Menschen jeden Alters gelebt werden können.

Welche Werte sind möglicherweise im Spiel, wenn es um Alter/reifere Jugend geht?

Das könnten sein:

  • Pflichtgefühl,
  • Zuverlässigkeit,
  • Besonnenheit,
  • Geduld,
  • Kompetenz,
  • Gelassenheit,
  • Weisheit,
  • Konfliktfähigkeit,
  • Lebenserfahrung,
  • Pragmatismus,
  • Selbstvertrauen,
  • Professionalität,
  • Weitsicht…

Ergänze gerne weitere Werte, die Dir einfallen.

Und sicher fällt dir auf, dass diese Werte auch nicht an ein bestimmtes Lebensalter gebunden sind, sondern von Menschen jeden Alters gelebt werden können.

Die Werte, die Älteren hier zugeschrieben werden, wirken sich in meiner Werte-Welt sogar noch unterstützend bei der Aufnahme und beim Durchhalten eines Studiums aus.

Jugend ist kein Wert, auch wenn die Fitness-, Kosmetik- und sonstige Industrie uns das so verkauft.

Jugend ist eher ein schwieriger Zeitraum, der irgendwann vorbeigeht, hoffentlich ohne größere Schäden zu hinterlassen.

Ergebnis: Wenn Du Dich mit den Werten identifiziert, die Du als Zugangsvoraussetzungen für ein Studium annimmst, ist Dein Alter unerheblich.

Alter ist nie entscheidend, sondern die innere Haltung und damit die Werte, die man vertritt.

Was sind denn nun Werte?

„Wertvorstellungen sind erstrebenswerte, moralisch oder ethisch als gut befundene spezifische Wesensmerkmale von Personen innerhalb einer Wertegemeinschaft.
Aus bevorzugten Werten und Normen entstehen Denkmuster, Glaubenssätze und Handlungsmuster.
Begriffe für Werte sind meist Substantive, die moralisch gut empfundene Eigenschaften verkörpern. Sie symbolisieren spezifische Sittlichkeit und beschreiben die zwischenmenschliche Qualität von Charaktereigenschaften und Nutzen stiftenden Merkmalen.“
(Quelle: https://www.wertesysteme.de/was-sind-werte/ am 01.07.2021)

„Werte dienen als emotionale Bezugspunkte und verbessern damit Kommunikation.

Sie sind unser Kompass in unklaren Situationen.

Sie wirken wie eine zusätzliche unsichtbare Führungskraft, die uns hilft, uns gemeinsam zu entfalten.“
(Quelle: https://www.werte-wirken.de/ am 01.07.2021)

Werte bzw. Wertevorstellungen bilden Charaktereigenschaften ab.

Wenn einer meiner Werte „Ehrlichkeit“ ist, dann ist vermutlich auch eine meiner Eigenschaften „Ehrlichkeit“.

Dann bin ich eine ehrliche Person.
Das bedeutet, dass ich bereit bin, anderen – und ggf. mir selbst – gegenüber ehrlich zu sein.
Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass ich in jeder Lebenssituation erwarte, dass man mir immer Ehrlichkeit entgegenbringt.

So können die Lebenswerte und die Berufswerte schon einmal voneinander abweichen.

Das zeigt mein obiges Beispiel:
Im Beruf kann ich unter gewissen Umständen darauf verzichten, dass man mir mit Ehrlichkeit begegnet.

Und selbst innerhalb des Lebensbereichs Beruf hängt mein Wunsch nach der Erfüllung meiner Werte von Situationen oder Personengruppen ab.

So ist mir Ehrlichkeit im Team z.B. wieder wichtig.

Werte, mit denen ich in positive Resonanz gehe, die zu mir passen, sind/werden identitätsbildend, handlungsleitend und beeinflussen meine Wahrnehmungs- und Denkweise.

Werte führen zu Glaubenssätzen.

Ob diese wertebasierten Glaubenssätze nützlich oder hemmend sind, kommt auf die Ausprägung und die Verbissenheit an, mit der man versucht, diese Werte durchzusetzen.

Auch hier gilt: die Menge macht das Gift.

Aus dem Wert Ehrlichkeit kann Schonungslosigkeit werden.

Aus Höflichkeit kann Lüge werden.

Werte bzw. Wertesysteme sind unser innerer Kompass für zwischenmenschliches Miteinander und in der Kommunikation.

Wertschätzung ist ein solches Wertesystem, das verschiedene Werte in sich vereinigt.

Für mich stecken darin

  • Respekt,
  • Höflichkeit,
  • Anerkennung,
  • Interesse,
  • Aufmerksamkeit,
  • Zugewandtheit,
  • Verständnis.

Davon hat mir in meinem Beispiel zunächst einiges gefehlt.
Später im Gespräch konnte gegenseitiges Verständnis höflich ausgedrückt werden.

Was mich allerdings davor bewahrt hätte, in diese Wertefalle zu tappen:

Mir klar zu machen, dass ich Wertschätzung zwar gerne geben kann, doch nicht erwarten sollte.

Wenn Du erwartest, dass Dir Werte entgegengebracht werden sollten, hast einen Glaubenssatz zu diesem Wert.

Und der kann hinderlich wirken.

Wenn mein Glaubenssatz lautet „Kommunikation sollte höflich und freundlich sein.“, dann kann ich eine Werteverletzung einkassieren,

  • wenn mich jemand angreift, anschreit, unterbricht.
  • wenn jemand meckert, schimpft, sich bitterböse beschwert, flucht.
  • wenn jemand in meiner Wahrnehmung ungerecht, unhöflich, unverschämt fordernd, ungeduldig, unaufmerksam, uninteressiert, frech, egoistisch, uneinsichtig etc. ist.

Diese Werteverletzung kann zu unangenehmen Gefühlen und Emotionen führen, wie Nervosität, Ungeduld, Ärger, Wut, Ohnmacht, Verletzung.

Wenn ich diesen Glaubenssatz über die Beschaffenheit von Kommunikation nicht hätte, hätte ich

  • keinen Wunsch,
  • keine Erwartung,
  • keine Vorstellung von Kommunikation und wäre auch nicht enttäuscht, wenn diese Erwartung nicht erfüllt wird.

Ohne diesen Satz „Kommunikation sollte höflich und freundlich sein.“ hätte ich keinen Stress gehabt.

Also habe ich beschlossen, diesen Glaubenssatz zu löschen bzw. zu transformieren, zu verändern.

Ich habe ihn umgeformt.

Ohne meine Grundidee von höflicher Kommunikation grundsätzlich zu verraten:

Der neue Satz lautet: „Ich spreche mit meinem Gegenüber höflich und freundlich.“

Das ist ein Glaubenssatz, dem ich selbstwirksam und aus ganzem Herzen folgen kann.

Stressfrei.

Ohne dass mein Wohlbefinden davon abhängig wäre, dass mein Gegenüber sich auch so verhält.

Nur, weil das mein Anspruch an Kommunikation ist, kann ich es anderen Menschen nicht anlasten, wenn sie das anders sehen.

Niemand muss über Kommunikation denken, wie ich es tue.

Alle Menschen haben die Wahl, zu kommunizieren, wie sie es wollen.

Das hat nichts mit mir zu tun.

Ich habe mich im gleichen Atemzug eines weiteren Glaubenssatzes entledigt.

Er weist Ähnlichkeiten mit dem vorherigen auf und verdeutlicht, dass Werte sich in unterschiedlichen Glaubenssätzen und Lebensbereichen zeigen.

Ich regte mich im Straßenverkehr z. B. "gerne" darüber auf, dass Menschen bei der Ausfahrt aus dem Kreisverkehr nicht blinken und ich dann nicht schon eher losfahren kann, wenn ich in den Kreisverkehr hineinfahren will.

Mal ganz unabhängig davon, dass es um allgemeingültige Regeln geht, werden bei dem Phänomen meine folgenden Werte verletzt:

  • Höflichkeit,
  • Weitblick,
  • Vorausschau,
  • Rücksichtnahme,
  • Freundlichkeit,
  • Verlässlichkeit,
  • Verantwortung,
  • Berechenbarkeit,
  • Sicherheit,
  • Effizienz.

Das ist mein Wertekostüm.

Das muss sonst niemandem passen.

Niemand muss sich daran orientieren.

Aus meinem hinderlichen Glaubenssatz „AutofahrerInnen sollten beim Abbiegen blinken.“ wurde: „Ich freue mich, wenn AutofahrerInnen beim Abbiegen blinken.“

Ich blinke ja sowieso.

Kleiner Perspektivwechsel – große Wirkung für mein Wohlbefinden.

Wenn Du Deine alltäglichen mehr oder weniger großen „Aufreger“ und „Miss-Stimmigkeiten“ auf diese Art und Weise auflösen möchtest, kannst Du diesen Prozess gerne für Dich nutzen.

Damit kannst Du Deine Werte besser kennenlernen und herausfinden, zu welchen hinderlichen Glaubenssätzen sie führen.

Übung 

  1. Unangenehme Situation/Person objektiv reflektieren. 
    Was ist passiert? Was hätte eine außenstehende, unbeteiligte Person neutral beobachten können?
  2. Welches konkrete Ereignis/Verhalten verursacht in meiner Welt meinen Unmut?
  3. Wie hätte ich mir das Geschehene statt dessen lieber gewünscht?
  4. Welche Eigenschaft/en, welche/n Wert/e hätte ich mir gewünscht?
  5. Formuliere Deinen Glaubenssatz mit "sollte", der diese Idealsituation beschreibt.
  6. Ist dieser Glaubenssatz Grund dafür, dass ich mich unwohl fühle, verletzt werde, Stress aufkommt, Konflikte entstehen…?
  7. Kann ich meinen Glaubenssatz relativieren? Oder müssen alle anderen Menschen auf der Welt diesem Satz tatsächlich folgen? Damit es mir gut gehen kann? Ist mein Wohlgefühl wirklich davon anhängig?
  8. Wie kann ich den Satz umformulieren? Sodass er mir gut tut? Sodass ich unabhängig davon werde, ob andere meiner Vorstellung folgen?
  9. Formuliere Deinen neuen Glaubenssatz so, dass er für Dich gilt und Du nach ihm leben kannst, selbstwirksam und frei.

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