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In 5 Schritten zu einem positiven Mindset

Über Wahrnehmung, Mindset-Training und die Macht der Wiederholung.

Kreiere mit Tipps von Pippi Langstrumpf, Carol Dweck und Bruce Lee bewusst Deine innere Haltung, Dein Selbstbild und Dein Bild von der Welt.

Denke in Möglichkeiten und gelange zu einem growth Mindset.

1945 erschien Pippi Langstrumpf erstmals als Buch.

Ich bin mit ihr und mit dem Ohrwurm, den Pippi in den Filmen der 60er Jahre singt, aufgewachsen: „Ich mach‘ mir die Welt, widde widde, wie sie mir gefällt.“

Dieser „pippieske Konstruktivismus“ beinhaltet, was wir über die Wahrnehmung der Welt und und das, was wir für wahr halten, wissen.

Ich nehme die Welt nicht so wahr, wie sie ist.

Ich nehme die Welt so wahr, wie ich bin.

Es gibt keine allgemeingültige Realität.

Jeder Mensch macht sich seine eigene Realität und verteidigt diese.

Nicht nur, wenn ich frisch verliebt bin und die Welt durch die viel zitierte rosarote Brille sehe:Ich schaue auf die Welt immer durch meine Brille.

Und diese Brille habe ich selbst eigens für mich eingefärbt.

Durch meine Brille sehe ich das, was zu meinen bisherigen Erfahrungen und den dazu abgespeicherten Emotionen und Bewertungen passt.

So kreiere ich mir Stück für Stück mein individuelles Abbild von der Welt.

Dabei suche ich nach Phänomenen, die meine bisherigen Erfahrungen bestätigen.

Ich suche Bekanntes, an das mein Gehirn anknüpfen kann.

Bekanntes vermittelt Sicherheit und erfordert keine Energie raubende Anpassungsleistung.

Mit meinen Wahrnehmungsfiltern sorge ich dafür, dass ich von den Sinneseindrücken nicht überfordert werde.

Sie sorgen für Orientierung in der Welt und sichern mein Überleben.

Es entsteht ein sich stetig stabilisierender Prozess aus:

1. wahrnehmen – bewerten – abspeichern

2. wahrnehmen aufgrund der bisher abgespeicherten Erfahrung – bewerten – abspeichern

3. wahrnehmen aufgrund der bisher abgespeicherten Erfahrung – bewerten – abspeichern

4. …So erschaffe und verfestige ich täglich mein Weltbild.

Und ich erschaffe und verfestige zugleich täglich meine Rollen und meine Chancen in der Welt, also mein Selbstbild.

Aber diese Wahrnehmungsfilter beschränken mein Welt- und mein Selbstbild.

Ich nehme nur einen Bruchteil dessen wahr, was die Welt zu bieten hat.

Wenn dieser Bruchteil mir zu klein ist oder mir nicht gefällt, dann sollte ich meine Wahrnehmungsfilter anders einstellen.

Wenn ich etwas ändern will oder wenn ich mir etwas wünsche und das bisher nicht in meiner wahrgenommenen Welt ist, dann sollte ich meinen Blick weiten.

Beim Blick über meinen voreingestellten Brillenrand zeigt sich nämlich, dass jenseits meiner Ausrichtung andere Dinge sind – und auch verschiedene Arten, Dinge wahrzunehmen und einzuordnen.

Das Multiversum hält unzählige Varianten bereit. Ich muss nur hinschauen beziehungsweise meinen Wahrnehmungsfilter darauf ausrichten, was ich in meiner Welt wahrnehmen/haben will.So kann der eingefahrene, nicht mehr gewollte Prozesses von Wahrnehmung – Bewertung und Abspeichern unterbrochen und zugunsten neuer und gewollter Erfahrungen umprogrammiert werden.

Dann mach‘ ich mir die Welt, wie sie mir gefällt.

Und mich selbst mache ich auch, wie ich mir gefalle.

Und wie mache ich das nun genau?

Wie kann ich mein Welt- und mein Selbstbild verändern?

Jetzt kommt die Mindset-Forschung der amerikanischen Psychologin Carol Dweck in ‘s Spiel.Ihre Forschung beweist, dass für die Entwicklung eines Menschen das eigene Selbstbild entscheidend ist.

Carol Dweck hat die Begriffe fixed Mindset und growth Mindset geprägt.

Der massive Einfluss des Mindsets betrifft Motivation, Willenskraft und Durchhaltevermögen.Mindset kann mit innerer (Denk-)Haltung, Geisteshaltung oder Mentalität übersetzt werden.

Die Idee vom Mindset weist Parallelen zu den Reflexen, über die ich beim Durchqueren der Komm-vor-Zone geschrieben habe, auf.

Je nach Mindset fällt mir der Wechsel in den vertikalen oder Helden-Reflex schwerer oder leichter und ich kann mich somit unterschiedlich leicht oder schwer auf die Herausforderung, meine Komfortzone zu verlassen, einlassen. 

Jemand mit einem fixed Mindset oder mit einer statischen Haltung

  • glaubt, Intelligenz und Fähigkeiten sind angeboren, durch genetische Faktoren festgelegt und nicht veränderbar
  • hält Misserfolge für wahrscheinlicher als Erfolge
  • zieht Kraft aus der Sicherheit und der Vorstellung, alles im Griff zu haben
  • will Alles sofort perfekt beherrschen
  • unterschätzt sich, was die eigenen Kompetenzen angeht
  • verliert schnell das Interesse an Neuem, das Anstrengung und Scheitern bedeuten könnte
  • neigt zu Resignation, wenn etwas nicht auf Anhieb gelingt, und gibt auf
  • hat das Motto: „Ich mache nur, was ich schon beherrsche.“

Jemand mit einem growth Mindset oder mit einer wachstumsorientierten Haltung

  • glaubt, dass Intelligenz und Fähigkeiten flexibel sind und sie durch Üben verändert und entwickelt werden können
  • ist erfolgsorientiert und hält Erfolge für wahrscheinlicher als Misserfolge
  • zieht Kraft aus der Vorstellung, Herausforderungen zu meistern und Grenzen zu überwinden
  • will lernen und sich entwickeln
  • hat eine realistische Einschätzung bezüglich der eigenen Kompetenzen
  • kann über einen längeren Zeitraum das Interesse an einer Aufgabe aufrecht erhalten
  • wird mit zunehmenden Herausforderungen noch motivierter und strengt sich an
  • hat das Motto: „Das ist schwierig, das macht Spaß“.

Ob ich nun tendenziell mit einem statischen oder einem wachstumsorientierten bzw. dynamischen Mindset ausgestattet bin, hängt – wie wenig verwunderlich – auch mit den Erfahrungen zusammen, die ich in der Vergangenheit gemacht habe.

Erinnere Dich:

Wie waren die Vorbildfunktion und Reaktion Deiner Umwelt (Familie, Lehrpersonen etc.) auf Fehler, Erfolge oder Misserfolge, Leistungen/Noten in der Schule oder Deine Art und Weise, Herausforderungen anzugehen?Nun wird jemand mit einem statischen Mindset sagen:„Siehste, da kann ich nix machen. Meine Eltern haben mich vermurkst. Und dann ist das jetzt eben so. Ich bin halt eine Niete und schaffe das nicht.“

Jemand mit einen auf Wachstum ausgerichteten Mindset wird sagen:„Super, da habe ich jetzt etwas verstanden. Mein Mindset wurde programmiert. Dann kann ich das jetzt auch umprogrammieren. Ich habe die Wahl und kann mich für ein anderes Mindset entscheiden. Ich muss nur dranbleiben, dann schaffe ich das auch.“

Warum ist ein growth Mindset erstrebenswert?

Es ist die Basis für jegliches langfristige Interesse an etwas.

Dieses anhaltende Interesse erhöht die Chancen, etwas Neues zu lernen und sich dadurch zu entwickeln und persönlich zu wachsen.

Diese Erfolgserlebnisse wiederum trainieren die Willenskraft und das Durchhaltevermögen.

Wobei wir nun wieder am Anfang und der Fähigkeit sind, langfristig Interesse für etwas aufzubringen.

Unsere Überzeugungen, Glaubenssätze, unser Mindset formen unser Selbstbild, unser Selbstkonzept.

Das passiert meist unbewusst.

Das ist bei den Methoden zur Einflussnahme auf das Mindset hin zu einem growth Mindset und damit hin zu einem positiven Selbstkonzept zu beachten.

ÜBUNG

Inspiriert von Carol Dweck: Selbstbild: Wie unser Denken Erfolge oder Niederlagen bewirkt *(Afiliate-Link zum Blick in ‘s Buch bei amazon)

5 Schritte-Plan zum dynamischen Mindset

1. Das statische Mindset akzeptieren

Wir verfügen alle über verschiedene innere Anteile.

Je nach Kontext und Situation betrachten wir die Welt, unsere Mitmenschen und uns selbst mal aus der Perspektive des statischen und mal aus der des wachstumsorientierten Mindsets.Beide haben ihre Berechtigung.

Wenn Du das akzeptiert hast, kannst Du daran etwas ändern.

2. Glaubenssätze bewusst machen

Wir sind aus Glaubenssätzen zusammengesetzt.

Diese kannst Du Dir bewusst machen, wenn Du auf die innere kritische Stimme horchst, die Dich mit ihren Sätzen glauben lässt, dass Du für eine neue Herausforderung die nötigen Kompetenzen nicht mitbringst.

Was sagt sie zu Dir?

  • Gib lieber auf,
  • fang das erst gar nicht an,
  • suche Dir etwas Leichteres,
  • das hat keine Aussicht auf Erfolg,
  • daran sind schon ganz andere gescheitert?

Beobachte, welche Gefühle und Gedanken erfolgreiche, mutige Menschen bei Dir auslösen:

Empfindest Du Bewunderung, Anerkennung und Wertschätzung?

Oder Neid und Groll oder vielleicht sogar Mitleid?Denkst Du: Was sind das für arme Menschen, dass Sie sich so anstrengen und beweisen müssen?

Was hat diese Sicht auf andere Menschen mit Dir zu tun?

Beobachte Deine eigenen Handlungsmuster: 

Wie verhältst Du Dich bei Stress und Erwartungsdruck von außen?

Wann reagierst Du mit Aufschieberitis?

Wann mit Totalverweigerung, Trotz oder Widerspruch?

Wann hast Du Angst davor, Dich zu bemühen und das Risiko auf Dich zu nehmen, (Miss-)Erfolg zu haben?

3. Das statische Mindset benennen

Nachdem Du Dir Dein statisches Mindset als Teil Deiner Persönlichkeit bewusst gemacht hast, kannst Du diesem inneren Anteil einen Namen geben.

Dadurch ist es möglich, Dich von diesem Anteil zu distanzieren und Dir bewusst zu machen, dass dieser Anteil nur einen kleinen Teil Deiner Persönlichkeit ausmacht und Dich weder komplett definiert noch Dein Denken und Handeln beherrscht

Angenommen, Dein fixiertes Mindset verleitet Dich dazu, Dich immer wieder von der eigentlich wichtigen und herausfordernden Sache abzulenken, von Deinem Ziel, Deinem Traum, Deiner Priorität.

Und zwar so geschickt, dass Du Zeit mit unterhaltsamen Nebensächlichkeiten verschwendest, die Dir augenblicklich ein gutes Gefühl verschaffen.

Dann kannst Du Dir anschließend prima mindsetkonforme Vorwürfe machen:

  • dass Du es wieder nicht geschafft hast,
  • dass Du es besser lassen solltest, weil Du nicht die nötige Zeit und Energie für diese Aufgabe hast,
  • dass Du Dich nicht konzentrieren und keine Prioritäten setzen kannst…

Ein Vorschlag für die Benennung dieses Mindsets könnte sein: Anna Anderweitig oder Anton Ablenkung.

4. Das dynamische Mindset entwickeln

Die Entscheidung, Dein Mindset zu verändern, ist schnell getroffen.

Was daran ein wenig tricky ist:

Du braucht zumindest im Ansatz ein dynamisches Mindset, um daran glauben zu können, dass Du Dein statischen Mindset zu einem dynamischen entwickeln kannst.

Glücklicherweise ist das so.

In jedem steckt auch ein growth Mindset, das in Potenzialen, Möglichkeiten, Wachstum und Veränderungsszenarien denkt.

Die bewusste Erinnerung an (Lern-)Erfolge aus der Vergangenheit hilft dabei.

Diese nachhaltige Entwicklung eines Wachstums-Mindsets ist somit ein sich selbst verstärkender Wachstums-Prozess in doppeltem Sinne.

Es empfiehlt sich, die Schritte 1 – 3 auch für das dynamische Mindset in Dir zu durchlaufen.

4.1 Akzeptieren Dein dynamisches Mindset als inneren Persönlichkeitsanteil.

4.2 Mache Dir Deine Glaubenssätze bewusst.

Schaue dabei auf das, was Dir gut gelingt.

Frage Dich:

Wann bin ich im Flow?

Was habe ich schon alles überwunden?

Wo war ich erfolgreich?

Schaue auf das, was Dir noch nicht auf Anhieb gelungen ist.

Du wirst feststellen, dass die Welt sich noch dreht und Dein Kopf noch auf Deinen Schultern sitzt.

Frage Dich:

Was habe ich daraus gelernt?

Welche Lösungsstrategie könnte mir da helfen?

Was könnte ich statt dessen ganz anders machen?

4.3 Benenne Dein dynamisches Mindset

Angenommen, es stellt sich heraus, dass eine Deiner Kompetenzen, die Dich erfolgreich machen, Kreativität ist.

Dann könnte ein Name für diesen Anteil, den Du dann gezielt ansprechen und aktivieren kannst, sein: Karin Kreativia oder Konrad Kreator.

5. Das dynamische Mindset festigen

Nun kommen wir zum Maßnahmenteil, in dem Du

  • Dein neues dynamisches Mindset mehr und mehr in Deinen Alltag integrierst und
  • seinen Anteil an Deinem Welt- und Selbstbild vergrößerst.

5.1 Selbstreflexion

Beobachte Dich selbst in den verschiedenen Lebensbereichen und reflektiere Deine Handlungen und (Vor-)Urteile.

Frage Dich:

Welches Mindset habe ich für die unterschiedlichen Situationen entwickelt?

Nach welchem Mindset habe ich (un-)bewusst geurteilt, gehandelt oder entschieden oder eben nicht gehandelt oder nicht entschieden?

Möglicherweise ist diese Selbsterkenntnis der erste Schritt, um Deinem Mindset auf die Spur zu kommen und es danach zu verändern.

Das geht nicht von heute auf morgen und es mag sein, dass tief sitzende Glaubenssätze immer wieder an die Oberfläche kommen und sich durchsetzen, insbesondere in Stress-Situationen.

Dranbleiben und der Glaube an die eigene Selbstwirksamkeit sind der Schlüssel zum Ziel. 

5.2 Fokus auf die eigene Entwicklung

Soziale Vergleiche mit anderen Menschen tragen zur eigenen Identitätsbildung bei, indem ich mich entweder distanziere oder committe.

Darin liegt aber auch eine Gefahr, wenn nämlich mein Selbstbild nur noch aus Vergleichen besteht, bei denen ich selbst schlecht abschneide.

Vergleiche Dich also nicht mit anderen, vermeintlich erfolgreicheren, „besseren“ Menschen.

Vergleiche Dich öfter mit Dir selbst beziehungsweise mit einer früheren Version Deiner selbst.Frage Dich:

Wie habe ich mich seitdem in unterschiedlichen Bereichen entwickelt?

Wo sehe ich positive Veränderungen bei mir selbst?

Was an mir gefällt mir inzwischen richtig gut?

Worauf kann ich stolz sein?

5.3 Umgang mit Fehlern

Da komme ich jetzt mit dem alten Satz daher: Aus Fehlern wird man klug.

Da ist was dran.

Wir wurden tendenziell schon in der Schule darauf getrimmt, keine Fehler zu machen.

Das hemmt die Experimentierfreude.

Die besten Ideen und Erfindungen sind durch „Versuch und Irrtum“ entstanden.

Im Design Thinking-Prozess wird das frühe (und häufige) Scheitern begrüßt, das wertvolle Erkenntnisse für die weitere Entwicklung bringt.Ähnliche Fehler können verhindert werden.

Das Überwinden fördert das eigene Kompetenzerleben und die Selbstwirksamkeit.

Frage Dich:

Wie kann ich das anders lösen?

Aus welcher Perspektive kann ich das noch betrachten?

5.4 Die Plastizität unseres Gehirns

Die Anpassungsfähigkeit des Gehirns an angebotene Reize und Umstände sowie seine Regenerationsfähigkeit ermöglichen die bewusste Einflussnahme auf die neuronalen Netze.

Synapsenverbindungen, die lange nicht genutzt werden, verkümmern.Solche, die häufiger genutzt werden, schaffen eine stabile Verbindung.

Biete Deinem Gehirn mehr von dem an, was Du willst.

Und es wird sich in diesem Sinne besser vernetzen, Verbindungen herstellen und mehr davon wahrnehmen können.

Frage Dich:

Was will ich wirklich?

Was bringt mich weiter?

Was tut mir gut?

Womit möchte ich mich beschäftigen?

Wofür suche ich eine Lösung?

5.5 Selbstwirksamkeit wahrnehmen

Wenn wir feststellen, dass wir für uns und/oder andere etwas bewirken können, nehmen wir uns als selbstwirksam wahr.

Je häufiger das passiert, desto stärker wird die Verbindung zwischen unseren Taten und den positiven Auswirkungen verfestigt, gedanklich und emotional.

Wir erkennen zunehmend, dass wir Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten haben. Wir erkennen die Eigenverantwortlichkeit für das, was uns umgibt.

Selbstwirksamkeit steckt auch in den – oft für unwichtig und selbstverständlich gehaltenen – täglichen Aufgaben, die wir im Beruf und im Privaten – oft automatisiert – abarbeiten.

Mache Dir diese Dinge bewusst.

Frage Dich:

Was habe ich heute bewirkt?

Welche Aufgaben habe ich erledigt?

Damit kannst Du die Grundlagen zur Veränderung Deines Mindsets legen.

Und was hat Bruce Lee mit dem Ganzen zu tun?

Von ihm stammt der Satz:

„Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal geübt hat, aber ich fürchte mich vor dem, der einen Kick 10.000 Mal geübt hat.“

Darin stecken für mich vier Erkenntnisse:

1. Wiederholung ist die Mutter der Meisterschaft.

Wiederholung erfordert Durchhaltevermögen.

Durchhaltevermögen erfordert Motivation.

Beides sind Attribute des growth Mindsets.

2. Denken reicht nicht

Mit meinem auf Wachstum ausgerichteten Mindset alleine verändere ich noch nichts.

Diese innere Haltung ist allerdings Voraussetzung dafür, dass ich ausreichend motiviert bin, mein Bedürfnis nach Veränderung durch regelmäßige, zielgerichtete Taten wahr werden zu lassen.

Veränderung will gedacht und getan werden.

Kleiner Einschub: Vielleicht kennst Du die 72-Stunden-Regel?

Beruhend auf derselben Erkenntnis besagt sie: Mit der Umsetzung von neuen Vorhaben sollte innerhalb von 72 Stunden begonnen werden. Andernfalls sinken die Durchführungschancen auf unter 1%.

Im Durchschnitt haben wir Tag für Tag zu ca. 98% die gleichen Denkmuster und Gedanken wie am Vortag.Das ist sicher und bedeutet wenig Energieaufwand.

Wenn sich etwas Neues im Denken und Handeln etablieren soll, muss es gedacht, getan, wiederholt verknüpftund variiert werden.

Ursache hierfür ist die neuronale Struktur in unserem Gehirn.

Neue Ideen und Vorsätze lassen sich mit Trampelpfaden in einem Urwald vergleichen.Werden sie nicht genutzt, wuchern sie schnell wieder zu.

Die gute Nachricht ist, dass sich – ähnlich wie bei Kicks im Kampfsport – auch bei der Veränderung von neuronalen Netzen Wiederholung auszahlt.

Wenn Du willst, dass etwas Neues nachhaltig und wirksam in Dein Leben tritt und die schmalen neuronalen Pfade zur Autobahn ausgebaut werden, dann empfiehlt sich, jeden Tag bewusst etwas dafür zu tun.

Wenn Du 

  • Dein Mindset formen willst,
  • Dein Weltbild und Dein Selbstbild verändern willst,
  • Neues, Positives, Angenehmes in Deinem Leben begrüßen willst,

dann bleibe nicht im Denken, Überlegen und Planen hängen.

Dann tu‘ etwas.

Trainiere Dein Mindset.

Mindset-Training funktioniert wie Muskel-Training.

Ein Sixpack bekommst du nicht, wenn Du Dich im Trainingsstudio anmeldest, tolle Trainingsklamotten anschaffst und dann nach der anfänglichen Euphorie nur noch alle paar Wochen – dann aber richtig hart – trainierst.

Nachhaltige Ergebnisse erzielst Du, wenn Du mit einem Trainingsplan dran bleibst und regelmäßig trainierst.Dann etabliert sich Deine neue Gewohnheit und Erfolge stellen sich ein.

3. Veränderung ist ein Prozess, kein Augenblick, kein Moment.

Allein die bewusste Entscheidung, etwas zu tun oder zu lassen, ein Ziel zu erreichen, ein Verhalten oder eine Denkweise zu verändern, heißt noch nicht, dass das von einen Tag auf den anderen machbar wäre.

Die gute Nachricht ist: Es ist machbar, wenn Du auf die Funktionsweise Deines Gehirns, insbesondere die Deines so genannten Unbewussten, Rücksicht nimmst.

Mit der gebotenen Übung und Zeit kann das Unbewusste sich neu ausrichten und zur Realisation beitragen.

Die meisten Tiere kommen mit einem „fest verdrahteten“ Gehirn zur Welt.

Dort sind bereits die Verbindungen geknüpft, die eine schnelle Anpassung an die Umgebung gewährleisten.

Du hast sicher schon die Erfahrung gemacht, wie schnell neugeborene Tiere die lebensnotwendigen Verhaltensweisen umsetzen: laufen, flüchten, trinken, fressen…

Im Gegensatz dazu werden wir mit einem Gehirn geboren, bei dem die Verknüpfungen erst noch angelegt werden müssen – oder dürfen.

Die Plastizität des Gehirns erlaubt uns jederzeit, neue Verknüpfungen anzulegen und zu verfestigen.

Der – ebenfalls alte – Satz „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.“ hat also ausgedient.

4. Das Ziel ist Automatismus

Wenn ich einen Kick 10.000 mal geübt habe, dann bin ich in der Lage, ihn im passenden Moment aus dem Unbewussten heraus spontan, ohne lange nachzudenken, automatisch und wirksam auszuführen.

Zack, der sitzt.

Was muss ich also tun, wenn ich möchte, dass mein Mindset ebenso automatisch auf Wachstum ausgerichtet ist, und anhaltend unbewusst dafür sorgt, dass ich meine Herausforderungen annehme, auf mein Ziel hinarbeite, die Welt auf förderliche Weise betrachte, mich wieder selbstwirksam wahrnehme?

Üben – üben – üben.

Mit den Fragen aus der Übung könntest Du schon loslegen.

Aber mal Hand auf ‘s Herz: Das kenne ich aus eigener Erfahrung, wenn mir solche Übungen begegnen.

Dann denke ich:

  • Das liest sich gut.
  • Das macht Sinn.
  • Das wollte ich immer schon mal machen.
  • Das sehe ich mir später nochmal an.
  • Das muss ich mir dann für mich irgendwie passend machen…

Und dann passiert NIX.

Weil es eine Übung im PC bleibt.

Dort vergammelt sie.

Und mit ihr der Nutzen, den sie für mich haben könnte.

Darum habe ich Dir die Mühe abgenommen. 

 

Aus alledem habe ich ein Buch gemacht,

 

  • das Dir das Anfangen erleichtert
  • das Dich beim Durchhalten des Mindshifts begleitet
  • das Du in der “echten Welt” in die Hand nehmen kannst
  • das Dich durch seine bloße Existenz daran erinnert, es zu benutzen.

Raus aus alten Mustern“ – Selbstcoaching für ein positives Mindset*

Es ist kein Lese-Buch.

tuerkis dunkel

Es ist ein Tu-Buch.

Lesen alleine verschafft Dir kein mentales Sixpack.Jeden Tag eine bewusste Trainingseinheit schon.

Es ist angelegt auf 81 Tage.

In 9 Runden zu jeweils 9 Tagen.

Die Zahl 9 steht traditionell für die Vollendung, die Erfüllung, den Anfang und das Ende.

Durch 9 Übungen an jeweils 9 Tagen wird die transformierende Wirkung der Wiederholungen verstärkt.

Die Fragen verändern sich in Nuancen, sodass sich Dein Mindset Schritt für Schritt neu ausrichten und entwickeln kann.

So wird z. B. in Runde 1 gefragt: „Was ist mir heute gut gelungen?“

In Runde 2 lautet die Frage bereits: „Womit war ich heute erfolgreich?“

Es empfiehlt sich, nach jeder Runde die Notizen nochmals anzusehen und zu reflektieren, z. B.:

  • Was konnte ich leicht beantworten?
  • Bei welchen Fragen brauchte ich etwas mehr Zeit, um zu überlegen?
  • Welche Themen wiederholen sich?
  • Wo kann ich eine Entwicklung, einen Fortschritt erkennen?
  • Was hat mich überrascht?

Das Buch ist mit motivierenden Zitaten und klarem Design auf die täglichen 5 Kernfragen ausgerichtet.

Kein Schnickschnak, keine theoretischen Abhandlungen, keine sich wiederholenden Geschichten oder unrealistische Erfolgsversprechen nach der Art von Tschakka-Du-schaffst-das-Seminaren.

Bei solchen Angeboten verpuffen die anfängliche Motivation und Euphorie oft sehr schnell, weil sie die Funktionsweise des lernenden Gehirns außer Acht lassen.

Der Schlüssel für eine nachhaltige Veränderung des Mindsets liegt im TUN und in der WIEDERHOLUNG.

Wenn Du diesem einfachen Rezept folgst, kannst Du

  • Deine Gedankenmuster,
  • Dein Welt- und Dein Selbstbild,
  • Dein Verhalten

Schritt für Schritt in Deine gewünschte Richtung verändern.

Für die Beantwortung der jeweils 5 Kernfragen brauchst Du nur etwa 5 Minuten täglich aufzuwenden.

Damit kannst Du

  • unterstützende Gewohnheiten etablieren,
  • Ressourcen entdecken und
  • Dich wieder selbstwirksam und positiv erleben.

Nutze die Macht des Schreibens, der Wiederholung und der ressourcenorientierten Wahrnehmung für Deine Persönlichkeitsentwicklung.

Nimm nicht nur den Stift, sondern nimm auch Dein Leben in die Hand.

Raus aus alten Mustern* – Mit Klick auf den Link kannst Du das Buch bei amazon bestellen.*

* (Affiliatelink zum Buch bei amazon)

Oder gerne auch bei mir direkt im Shop, mit Blick ins Buch:

https://www.menschraumenergie.de/tu-buch-shop/

Das Buch kostet 12,80 € und wird versandkostenfrei geliefert.


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